
Ich bin Marcus Schröder. Berufskraftfahrer seit 1996, Lkw-Fahrer seit 2001, 55 Jahre alt – und jemand, der beide Seiten kennt.
Ich habe in meinem Berufsleben quasi alle Typen von Chef kennengelernt. Den empathischen Vorgesetzten, dem ich heute noch dankbar bin. Und den anderen Typus: den Hire-and-Fire-Chef, bei dem die Bürotür fast einer Drehtür glich und der Mitarbeiter wie Verbrauchsmaterial behandelt hat.
Einem Chef habe ich meinen Burn-Out zu verdanken – und vier Jahre Arbeitslosigkeit, samt sieben Wochen Reha. Nicht weil die Arbeit mich kaputt gemacht hat. Sondern weil ich damals nicht das Rückgrat hatte, mich gegen ihn zu behaupten. Das war eine harte Lektion. Aber eine, die ich gebraucht habe.
Ein Jahrzehnt später habe ich 4 Jahre lang selbst eine Transportfirma geführt – mit bis zu einem halben Dutzend Angestellten und vier Fahrzeugen. Ich habe gelernt, was es bedeutet, auf der anderen Seite des Schreibtisches zu sitzen. Löhne pünktlich zahlen. Mitarbeiter motivieren. Schwierige Entscheidungen treffen. Und trotzdem nachts schlafen.
Aus all dem ist dieses Projekt entstanden: Selbständig im Transport. Kein Hochglanz-Coaching, keine leeren Versprechen. Sondern ehrliche Einblicke von jemandem, der den Alltag auf der Straße kennt – und weiß, was es kostet, ein Unternehmen aufzubauen.
Warum ich das mache
Weil ich sehe, wie viele gute Fahrer sich den Schritt in die Selbständigkeit zutrauen würden – aber nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Und weil ich glaube, dass ehrliche Information mehr wert ist als teure Seminare, die dir erzählen, was du hören willst.
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